Datenschutz
Deine Daten bleiben bei dir
Die kurze Version: Voymo sammelt so wenig wie möglich, weil das für ein paar Rechner schlicht nicht nötig ist. Erwartest du den Auszug aus einem juristischen Dokument, können wir dich beruhigen — viel zu erklären gibt es nicht. Trotzdem sollst du genau wissen, was passiert, wenn du eine Zahl in ein Voymo-Tool eintippst. Also der Reihe nach, im Klartext.
Die Rechnung passiert in deinem Browser
Fast alle Tools auf Voymo laufen vollständig auf deinem Gerät. Wenn du beim Schengen-Rechner deine Reisedaten einträgst oder bei einem Einkommens-Tool eine Zahl eingibst, wird daraus nichts an einen Server geschickt. Die Berechnung findet im JavaScript deines Browsers statt, das Ergebnis erscheint, und damit ist die Sache erledigt. Deine Daten werden nicht hochgeladen, nicht protokolliert und nicht gespeichert — sie verlassen dein Gerät erst gar nicht.
Das ist keine Marketing-Formulierung, sondern eine technische Entscheidung. Ein Rechner, der ohnehin alles lokal ausrechnen kann, hat keinen Grund, deine Eingaben einzusammeln. Genau deshalb bekommst du dein Ergebnis sofort und ohne vorher eine E-Mail-Adresse abgeben zu müssen: Es gibt keinen Server, der mitliest, und keine Wand, hinter der die Antwort versteckt wäre.
Wenn du etwas freiwillig schickst
An ein paar Stellen kannst du nach dem Ergebnis aktiv etwas absenden — etwa um dir ein Ergebnis per E-Mail zu schicken. Das ist immer eine bewusste Aktion von dir, nie der Standard. Wenn du eine E-Mail-Adresse einträgst, nutzen wir sie ausschließlich für genau das, wofür du sie eingegeben hast. Wir verkaufen keine Daten weiter und bauen aus deinen Eingaben kein Profil über dich auf.
Welche Analyse-Daten es gibt
Um zu verstehen, welche Tools überhaupt gebraucht werden, erheben wir eine knappe, datensparsame Statistik darüber, welche Seiten aufgerufen werden — anonymisiert und ohne seitenübergreifende Werbe-Tracker. Wir wollen wissen, ob der Schengen-Rechner hundert- oder zehntausendmal am Tag genutzt wird, nicht, wer du bist. Es gibt keine Werbenetzwerke, keinen Weiterverkauf von Daten und keine versteckten Skripte von Dritten, die deine Eingaben mitlesen.
Daraus folgt auch das Praktische: Die eigentliche Substanz jedes Tools — deine Reisedaten, dein Einkommen, deine konkrete Situation — taucht in dieser Statistik schlicht nicht auf, weil sie dein Gerät nie verlässt. Wir können sie gar nicht sehen, selbst wenn wir wollten.
Deine Rechte nach der DSGVO
Auch wenn wir kaum Daten von dir verarbeiten: Soweit wir es doch tun — etwa die E-Mail-Adresse, die du uns freiwillig schickst — gilt die DSGVO. Du kannst jederzeit Auskunft verlangen, eine Berichtigung oder Löschung fordern oder einer Verarbeitung widersprechen. Eine kurze Mail genügt, ein Formular brauchst du dafür nicht.
Bist du mit unserer Antwort nicht zufrieden, steht dir der Weg zur Aufsichtsbehörde offen. Zuständig ist je nach Bundesland eine Landesdatenschutzbehörde — in Nordrhein-Westfalen etwa die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI NRW), in Bayern das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA). Für bundesweite Stellen ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) Ansprechpartner. Eine Beschwerde dort ist immer kostenlos.
Kontakt
Wenn du eine Frage zum Datenschutz hast, etwas korrigiert haben möchtest oder dir etwas merkwürdig vorkommt, schreib einfach an hello@voymo.app. Hinter Voymo steht eine sehr kleine, namentlich verantwortliche Person und kein anonymer Konzern — eine echte Antwort kommt also auch zurück. Diese Seite halten wir aktuell: Sollte sich an der Art ändern, wie wir mit Daten umgehen, beschreiben wir das hier ehrlich, statt es im Kleingedruckten zu verstecken.