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Philippinen: Visa, Steuern & Lebenshaltungskosten

Umzug auf die Philippinen: das neue Digital Nomad Visa, Steuerpflicht ab 180 Tagen, niedrige Inselkosten. Nur Schätzwerte, vorab prüfen.

Philippinen: Visa, Steuern & Lebenshaltungskosten
Dein Reisepass

United KingdomPhilippinen

Dein Umzug nach Philippinen mit einem Pass aus United Kingdom

  • BesuchenEinfachVisumfreie Einreise
  • NomadeEinfachNomadenvisum — wahrscheinlich geeignet
  • AuswandernMittelAufenthalt mit Auflagen

Beim Besuch

Visumfrei für bis zu 30 Tage. Reise mit einem Pass, der für den gesamten Aufenthalt gültig ist, einem Rückflugticket und einem Nachweis, dass du für dich sorgen kannst.

Passgültigkeit:Dein Reisepass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein und eine freie Seite für den Einreisestempel haben.

Gut zu wissen:Die kostenlose eTravel-Ankunftskarte füllst du online aus und erzeugst den QR-Code in den 72 Stunden vor der Einreise. Seit dem 8. Juni 2025 reisen indische Staatsangehörige 14 Tage visumfrei ein (30 Tage mit gültigem AJACSSUK-Visum oder Aufenthaltstitel).

An der Grenze:Beamte und Fluggesellschaften können einen Nachweis über Weiter- oder Rückreise, einen Nachweis ausreichender Mittel, eine bestätigte Unterkunft und den eTravel-QR-Code verlangen. Bargeld über etwa 50.000 Pesos oder 10.000 US-Dollar musst du anmelden.

Remote arbeiten

Digital Nomad Visa (Executive Order No. 86).

Erforderliches Einkommen:Die EO 86/2025 nennt keinen festen Betrag (verlangt wird der Nachweis ausreichender Einkünfte, die du außerhalb der Philippinen verdienst; die genaue Schwelle wurde in die Ausführungsbestimmungen verschoben). Inoffiziell kursieren rund 2.000 $ im Monat.(Schätzung)

Dauer:12Monate

Wer infrage kommt:Das Digital Nomad Visa (Executive Order No. 86, 2025) richtet sich an Remote-Arbeitende ab 18 Jahren, die ihr Einkommen ausschließlich von Kunden oder Arbeitgebern außerhalb der Philippinen beziehen. Du brauchst eine gültige Krankenversicherung für die gesamte Aufenthaltsdauer und ein einwandfreies Führungszeugnis. Offen steht das Visum außerdem nur Staatsangehörigen aus Ländern, die Filipinos im Gegenzug ein vergleichbares Nomadenvisum gewähren.

Steuern und Ansässigkeit

Ausländer versteuern nur Einkünfte aus philippinischer Quelle, ausländisches Einkommen bleibt außen vor. Wer als nicht ansässiger Ausländer mehr als 180 Tage im Jahr im Land verbringt, gilt als gewerblich oder geschäftlich tätig (gestaffelt 0 bis 35 % auf Einkünfte aus philippinischer Quelle).(Schätzung)

Das Vereinigte Königreich bestimmt die Steueransässigkeit mit dem Statutory Residence Test (Tage im Land plus deine Bindungen). Als Nichtansässiger zahlst du in der Regel nur auf britische Einkünfte Steuern; wo es eines gibt, regelt ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Zielland, wer was besteuert.

Doppelbesteuerungsabkommen:ja, in Kraft seit 1978

In der Praxis

Währung:PHP. Lebenshaltungskosten:niedrig.

Gesundheit:Ein gegenseitiges Abkommen zur öffentlichen Gesundheitsversorgung gibt es nicht. Ausländer zahlen also selbst, und eine umfassende Kranken- oder Reiseversicherung ist dringend zu empfehlen.

Fahren:Mit einem gültigen ausländischen Führerschein darfst du ab der Einreise bis zu 90 Tage fahren. Führe am besten zusätzlich einen Internationalen Führerschein mit.

Quellen: Philippines, Executive Order No. 86 (2025) · GOV.UK: tax on foreign income · HMRC: double-taxation treaties

Schätzungen, keine Beratung. Prüfe es vor dem Handeln mit den offiziellen Quellen.

Solltest du auf die Philippinen ziehen?

Warme Inseln, fast überall Englisch und ein Budget, das tatsächlich reicht: Für viele Remote-Worker sind die Philippinen ein leichtes Ja. Cebu und Metro Manila bieten das schnellste Internet und die größte Nomadenszene, während Siargao und Dumaguete etwas Tempo gegen Strände und einen ruhigeren Takt eintauschen. Nach westlichen Maßstäben kommst du mit deinem Geld weit, grob 1.500 bis 2.500 US-Dollar im Monat inklusive ordentlicher Wohnung, wobei die Expat-Viertel der Großstädte (Makati, BGC) eher am oberen Ende liegen. Bezahlt wird in philippinischen Peso (PHP).

Visum und Einreise

Jetzt die gute Nachricht: Die Philippinen haben inzwischen ein eigenes Digital Nomad Visa, geschaffen durch die Executive Order No. 86 (unterzeichnet im April 2025, im Pilotbetrieb ab Mitte 2025). Qualifizierte Remote-Worker dürfen damit bis zu einem Jahr bleiben, einmal verlängerbar, solange du dein Einkommen von Kunden oder einem Arbeitgeber außerhalb des Landes beziehst. Entscheidend: Die Verordnung nennt keinen festen Betrag, die eigentliche Schwelle ist den Durchführungsbestimmungen vorbehalten, die noch ausgearbeitet werden. Rechne also damit, ein “ausreichendes” Remote-Einkommen aus Quellen außerhalb der Philippinen nachweisen zu müssen, dazu eine gültige Krankenversicherung und ein einwandfreies Führungszeugnis. Die Zahl, die kursiert, rund 2.000 US-Dollar pro Monat, ist eine inoffizielle Orientierung und kein veröffentlichter Mindestwert, nimm sie also als groben Richtwert und nicht als feste Grenze. Ein Haken, den du früh kennen solltest: Die Verordnung knüpft die Berechtigung an Gegenseitigkeit, du musst also in der Regel aus einem Land kommen, das Filipinos ein vergleichbares Visum gewährt, und eine offizielle Länderliste dazu ist bisher nicht veröffentlicht. Die Regeln spielen sich noch ein, weshalb viele vorerst schlicht ihr Touristenvisum verlängern.

Steuerpflicht und was du prüfen solltest

Bleibst du länger als etwa 180 Tage in einem Kalenderjahr, kannst du steuerlich als Ausländer mit Geschäftstätigkeit im Land gelten und wirst nach einem progressiven Tarif besteuert. Das Angenehme daran: In jedem Fall werden Ausländer in der Regel nur auf philippinische Einkünfte besteuert, dein ausländisches Einkommen bleibt also meist außen vor, auch wenn Doppelbesteuerungsabkommen und Meldepflichten ihre eigenen Schritte mit sich bringen. Nimm das als Schätzung, denn die steuerliche Behandlung des neuen Visums wird vom BIR noch geklärt.

Die Angaben sind Schätzwerte. Prüfe immer die unten verlinkte offizielle Quelle.

Auf einen Blick

Währung
PHP
Lebenshaltungskosten
Niedrig
Visum für digitale Nomaden
Ja
Steuern und Wohnsitz
Aliens are taxed only on Philippine-source income, not foreign earnings; a non-resident alien present over 180 days/yr is treated as engaged in trade or business (graduated 0-35% on PH-source income).

Häufige Fragen

Philippinen: Gibt es ein Digitalnomaden-Visum?
Digital Nomad Visa (Executive Order No. 86). Das Digital Nomad Visa (Executive Order No. 86, 2025) richtet sich an Remote-Arbeitende ab 18 Jahren, die ihr Einkommen ausschließlich von Kunden oder Arbeitgebern außerhalb der Philippinen beziehen. Du brauchst eine gültige Krankenversicherung für die gesamte Aufenthaltsdauer und ein einwandfreies Führungszeugnis. Offen steht das Visum außerdem nur Staatsangehörigen aus Ländern, die Filipinos im Gegenzug ein vergleichbares Nomadenvisum gewähren.
Philippinen: Wann wird man steuerlich ansässig?
Ausländer versteuern nur Einkünfte aus philippinischer Quelle, ausländisches Einkommen bleibt außen vor. Wer als nicht ansässiger Ausländer mehr als 180 Tage im Jahr im Land verbringt, gilt als gewerblich oder geschäftlich tätig (gestaffelt 0 bis 35 % auf Einkünfte aus philippinischer Quelle).
Philippinen: Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten?
Die Lebenshaltungskosten sind niedrig und die lokale Währung ist PHP. Betrachte alle Zahlen als Schätzungen.
Philippinen: Braucht man eine Krankenversicherung?
Ein gegenseitiges Abkommen zur öffentlichen Gesundheitsversorgung gibt es nicht. Ausländer zahlen also selbst, und eine umfassende Kranken- oder Reiseversicherung ist dringend zu empfehlen.
Philippinen: Darf man mit einem ausländischen Führerschein fahren?
Mit einem gültigen ausländischen Führerschein darfst du ab der Einreise bis zu 90 Tage fahren. Führe am besten zusätzlich einen Internationalen Führerschein mit.

Wissenswerte Begriffe

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In die Praxis umsetzen

Zuletzt geprüft: 2026-06-24

Quellen: Philippines — Executive Order No. 86 (2025)

Voymo bietet allgemeine Informationen, die dir bei der Organisation deines Umzugs helfen. Es ist keine Rechts-, Steuer- oder Einwanderungsberatung, prüfe vor jeder Entscheidung immer eine offizielle Quelle oder eine qualifizierte Fachperson.

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