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Ländervergleiche

Mexiko oder Costa Rica

Beide rücken dir ein Leben mit Fernarbeit unter der Sonne in Reichweite, doch sie lösen verschiedene Probleme: Mexiko gewinnt bei den Lebenshaltungskosten und den nordamerikanischen Zeitzonen, während Costa Rica dir ein echtes Nomadenvisum gibt und dein Auslandseinkommen steuerfrei lässt. Der Haken ist, dass Mexikos günstigeres Leben ohne eigenes Visum und mit einer hartnäckigeren Steuerregel kommt, während der sauberere Papierkram Costa Ricas dich mehr kostet.

Mexiko oder Costa Rica

Im Vergleich

Mexiko Costa Rica
Digitalnomaden-Visum Nein Estancia para Trabajadores Remotos
Einkommensvoraussetzung ~US$4,400/Monat Einkommen (oder ~US$74k Erspartes) über das Temporary Resident Visa; jährlich an die UMA angepasst ~$3,000/Monat ausländisches Einkommen für Alleinstehende (~$4,000 mit Angehörigen), Estancia para Trabajadores Remotos / Digital Nomad Visa nach Law 10008
Steuerliche Ansässigkeit Steuerpflichtig wirst du, sobald dein Wohnsitz oder Lebensmittelpunkt in Mexiko liegt (mehr als 50% der Einkünfte aus mexikanischer Quelle oder dein Hauptarbeitsort hier). Dann besteuert Mexiko dein weltweites Einkommen. Territoriales System: Ausländisches Einkommen bleibt unbesteuert. Ab 183 Tagen giltst du als steuerlich ansässig, doch die ausländischen Einkünfte aus dem Nomad Visa bleiben auch darüber hinaus steuerfrei.
Lebenshaltungskosten Niedrig Mittel
Währung MXN CRC
Gesundheitsversorgung Mexiko hat mit dem Ausland kein Abkommen über gegenseitige Gesundheitsversorgung. Eine Reise- oder private Krankenversicherung ist deshalb unverzichtbar, denn ohne Versicherungsschutz zahlst du jede Behandlung aus eigener Tasche. Costa Rica hat kein Abkommen über gegenseitige Gesundheitsversorgung für ausländische Besucher. Du brauchst also eine umfassende Reise- oder internationale Krankenversicherung, die für das Digital Nomad Visa ohnehin Pflicht ist.
Führerschein Als Besucher darfst du mit einem gültigen ausländischen Führerschein fahren. Es ist ratsam, zusätzlich einen Internationalen Führerschein (IDP) mitzuführen. Wer hier wohnt, sollte einen mexikanischen Führerschein des jeweiligen Bundesstaates beantragen. Mit einem gültigen ausländischen Führerschein darfst du für die Dauer deines genehmigten Aufenthalts fahren. Nimm am besten zusätzlich einen International Driving Permit mit.

Das Fazit

Costa Rica ist die sanftere Landung: Sein Nomadenvisum verlangt rund 3.000 Dollar Auslandseinkommen im Monat, verlängert sich um ein zweites Jahr, und sein Territorialsystem ist darauf ausgelegt, dieses Auslandseinkommen selbst über 183 Tage hinaus steuerfrei zu halten. Mexiko hat gar kein Nomadenvisum, du lässt dich also über die befristete Aufenthaltsgenehmigung nieder, die ungefähr 4.400 Dollar im Monat oder etwa 74.000 Dollar an Ersparnissen sehen will, dafür aber ein deutlich günstigeres Alltagsleben und einen Weg bietet, der sich über vier Jahre bis zum Daueraufenthalt verlängert. Der eigentliche Kompromiss ist steuerlich: Mexiko kann dein weltweites Einkommen erfassen, sobald sein Kriterium des Mittelpunkts der Lebensinteressen auf dich zutrifft, während Costa Rica das im Ausland verdiente Geld in Ruhe lässt. Behandle jede Zahl als Schätzung und bestätige die aktuellen Beträge beim Konsulat, bevor du dich festlegst.

Wähle Mexiko, wenn du die niedrigsten Lebenshaltungskosten willst, eine saubere Überschneidung mit US-Arbeitszeiten und einen Aufenthaltsweg, der sich auf vier Jahre und danach zum Daueraufenthalt strecken lässt.

Wähle Costa Rica, wenn du ein echtes Nomadenvisum mit niedrigerer Einkommensschwelle willst und die Gewissheit, dass dein Auslandseinkommen steuerfrei bleibt.

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