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Südkorea: Visa, Steuern & Lebenshaltungskosten

Südkorea hat mit dem F-1-D Workation-Visum ein echtes Nomadenvisum; nötig sind rund 66.000 USD Einkommen, ab 183 Tagen wirst du steuerpflichtig, Seoul ist nicht billig.

Südkorea: Visa, Steuern & Lebenshaltungskosten
Dein Reisepass

United KingdomSüdkorea

Dein Umzug nach Südkorea mit einem Pass aus United Kingdom

  • BesuchenEinfachVisumfreie Einreise
  • NomadeEinfachNomadenvisum — wahrscheinlich geeignet
  • AuswandernMittelAufenthalt mit Auflagen

Beim Besuch

Visumfrei für bis zu 90 Tage. Reise mit einem Pass, der für den gesamten Aufenthalt gültig ist, einem Rückflugticket und einem Nachweis, dass du für dich sorgen kannst.

Passgültigkeit:Für visafreie Kurzaufenthalte muss dein Reisepass über das Abreisedatum hinaus gültig sein. Fluggesellschaften verlangen oft mindestens sechs Monate Gültigkeit, und für Visa mit längerem Aufenthalt brauchst du sechs Monate Gültigkeit nach der Einreise.

Gut zu wissen:Ab dem 1. Januar 2026 wird nur noch die digitale e-Arrival Card akzeptiert. Die K-ETA-Befreiungen für britische und US-amerikanische Staatsangehörige gelten bis zum 31. Dezember 2026; US-Reisende brauchen voraussichtlich ab dem 1. Januar 2027 wieder eine K-ETA.

An der Grenze:Beamte können nach einem Weiter- oder Rückflugticket und einem Nachweis ausreichender Mittel fragen. Die kostenlose e-Arrival Card musst du online vor der Landung einreichen.

Remote arbeiten

F-1-D Workation visa.

Erforderliches Einkommen:~88 Mio. KRW/Jahr (~66.000 USD), F-1-D Workation visa(Schätzung)

Dauer:24Monate

Gebühr:~45 USD(Schätzung)

Wer infrage kommt:Das F-1-D Workation visa ist für alle ab 18, die seit mindestens einem Jahr aus der Ferne für einen ausländischen Arbeitgeber oder die eigene ausländische Firma arbeiten. Du musst mehr als das Doppelte von Koreas Bruttonationaleinkommen pro Kopf verdienen, also rund 88 Millionen KRW im Jahr, und eine private Krankenversicherung nachweisen, die Behandlungen bis 70.000 EUR und den Rücktransport im Notfall abdeckt. Eine Anstellung bei einem koreanischen Arbeitgeber ist nicht erlaubt.

Steuern und Ansässigkeit

Steuerlich ansässig bist du ab 183 Tagen im Jahr, dann zählt dein weltweites Einkommen. Wer als Ausländer nur kurz hier lebt (5 der letzten 10 Jahre), zahlt auf ausländisches Einkommen nur Steuern, sofern es in Korea ausgezahlt oder dorthin überwiesen wird.(Schätzung)

Das Vereinigte Königreich bestimmt die Steueransässigkeit mit dem Statutory Residence Test (Tage im Land plus deine Bindungen). Als Nichtansässiger zahlst du in der Regel nur auf britische Einkünfte Steuern; wo es eines gibt, regelt ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Zielland, wer was besteuert.

Doppelbesteuerungsabkommen:ja, in Kraft seit 1996

In der Praxis

Währung:KRW. Lebenshaltungskosten:hoch.

Gesundheit:Ein Sozialversicherungsabkommen im Gesundheitsbereich gibt es nicht. Besucher brauchen daher eine private Krankenversicherung, während sich Langzeitansässige in der Regel beim National Health Insurance Service (NHIS) anmelden.

Fahren:Für kurze Aufenthalte am Steuer empfiehlt sich ein International Driving Permit. Trag ihn zusammen mit deinem heimischen Führerschein und deinem Reisepass bei dir. Er gilt meist bis zu einem Jahr.

Quellen: South Korea, MOFA (F-1-D Workation visa) · GOV.UK: tax on foreign income · HMRC: double-taxation treaties

Schätzungen, keine Beratung. Prüfe es vor dem Handeln mit den offiziellen Quellen.

Solltest du nach Südkorea ziehen?

Südkorea ist eine starke Wahl, wenn du schnelles Internet, sichere Straßen und mit das beste Essen samt Nahverkehr weltweit willst, und wenn du genug verdienst, um eine recht hohe Einkommenshürde zu nehmen. Seoul und Busan sind die naheliegenden Drehkreuze, Jeju lockt alle, die es ruhiger angehen wollen. Sei bei den Kosten ehrlich zu dir: Miete und Alltag in Seoul liegen für asiatische Verhältnisse am oberen Ende. Das Land lohnt sich also vor allem dann, wenn dein Einkommen bequem reicht und nicht knapp kalkuliert ist.

Visum und Einreise nach Südkorea

Der realistische Weg ist das F-1-D Workation-Visum, Koreas eigenes Digitalnomadenvisum. Es richtet sich an Menschen, die remote für Arbeitgeber oder Kunden außerhalb des Landes arbeiten, eine lokale Anstellung fällt damit weg. Nachweisen musst du ein Einkommen von rund 88 Millionen Won pro Jahr (etwa 66.000 USD), grob am doppelten koreanischen Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen orientiert, dazu eine private Krankenversicherung mit solider medizinischer Absicherung und Rücktransportschutz. Das Visum gilt ein Jahr und lässt sich einmal auf insgesamt zwei Jahre verlängern, und engste Angehörige dürfen als Familienangehörige mitkommen. Ein praktisches Detail: Seit 2026 kannst du oft aus einem Touristen- oder visafreien Aufenthalt heraus wechseln, ohne das Land zu verlassen. Das hier ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung, prüfe die aktuellen Zahlen also vor deinem Antrag.

Steuerpflicht und was du prüfen solltest

Ausschlaggebend sind meist 183 Tage oder mehr in einem Steuerjahr, danach behandelt Korea dich in der Regel als steuerlich ansässig und besteuert dein weltweites Einkommen. Für Neuankömmlinge gibt es allerdings eine echte Erleichterung: Wer in den vergangenen zehn Jahren höchstens fünf Jahre in Korea gelebt hat, zahlt auf ausländische Einkünfte nur dann Steuern, wenn diese im Land ausgezahlt oder dorthin überwiesen werden. In deinen ersten Jahren kann das viel ausmachen. Behandle es trotzdem als Schätzwert, denn das Abkommen mit deinem Heimatland und deine persönliche Lage bestimmen am Ende das tatsächliche Ergebnis.

Die Zahlen sind Schätzwerte. Prüfe sie immer an der unten verlinkten offiziellen Quelle.

Auf einen Blick

Währung
KRW
Lebenshaltungskosten
Hoch
Visum für digitale Nomaden
Ja
Steuern und Wohnsitz
Resident if 183+ days/yr (worldwide income); short-term foreigners (5 of past 10 yrs) taxed on foreign income only if paid/remitted in.

Häufige Fragen

Südkorea: Gibt es ein Digitalnomaden-Visum?
F-1-D Workation visa. Das F-1-D Workation visa ist für alle ab 18, die seit mindestens einem Jahr aus der Ferne für einen ausländischen Arbeitgeber oder die eigene ausländische Firma arbeiten. Du musst mehr als das Doppelte von Koreas Bruttonationaleinkommen pro Kopf verdienen, also rund 88 Millionen KRW im Jahr, und eine private Krankenversicherung nachweisen, die Behandlungen bis 70.000 EUR und den Rücktransport im Notfall abdeckt. Eine Anstellung bei einem koreanischen Arbeitgeber ist nicht erlaubt.
Südkorea: Wann wird man steuerlich ansässig?
Steuerlich ansässig bist du ab 183 Tagen im Jahr, dann zählt dein weltweites Einkommen. Wer als Ausländer nur kurz hier lebt (5 der letzten 10 Jahre), zahlt auf ausländisches Einkommen nur Steuern, sofern es in Korea ausgezahlt oder dorthin überwiesen wird.
Südkorea: Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten?
Die Lebenshaltungskosten sind hoch und die lokale Währung ist KRW. Betrachte alle Zahlen als Schätzungen.
Südkorea: Braucht man eine Krankenversicherung?
Ein Sozialversicherungsabkommen im Gesundheitsbereich gibt es nicht. Besucher brauchen daher eine private Krankenversicherung, während sich Langzeitansässige in der Regel beim National Health Insurance Service (NHIS) anmelden.
Südkorea: Darf man mit einem ausländischen Führerschein fahren?
Für kurze Aufenthalte am Steuer empfiehlt sich ein International Driving Permit. Trag ihn zusammen mit deinem heimischen Führerschein und deinem Reisepass bei dir. Er gilt meist bis zu einem Jahr.

Wissenswerte Begriffe

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In die Praxis umsetzen

Zuletzt geprüft: 2026-06-24

Quellen: South Korea — MOFA (F-1-D Workation visa)

Voymo bietet allgemeine Informationen, die dir bei der Organisation deines Umzugs helfen. Es ist keine Rechts-, Steuer- oder Einwanderungsberatung, prüfe vor jeder Entscheidung immer eine offizielle Quelle oder eine qualifizierte Fachperson.

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