Zum Inhalt springen
voymo

Ländervergleiche

Spanien oder Griechenland

Beides sind Länder der Eurozone, mit Sonne und einem legalen Weg für Fernarbeit, also steckt die echte Entscheidung im Detail: Spanien verlangt ein niedrigeres Einkommen (rund 2.850 Euro im Monat gegenüber etwa 3.500 in Griechenland) und bietet eine echte Steuererleichterung, während Griechenland bei den Alltagskosten oft vorn liegt, sobald du die Hauptstadt verlässt.

Spanien oder Griechenland

Im Vergleich

Spanien Griechenland
Digitalnomaden-Visum Digital Nomad Visa (Startups Law) Digital Nomad Visa
Einkommensvoraussetzung ~2,850 EUR/Monat (Digital Nomad Visa, 200 % des SMI; ~34,200 EUR/Jahr) ~€3,500/Monat nach Steuern (Greece Digital Nomad Visa, 2 Jahre, verlängerbar)
Steuerliche Ansässigkeit Ab 183 Tagen wirst du mit deinem weltweiten Einkommen steuerpflichtig. Über das Beckham-Regime lässt sich spanisches Einkommen pauschal mit 24 % besteuern. Steuerlich ansässig bist du ab mehr als 183 Tagen oder wenn dein Lebensmittelpunkt in Griechenland liegt. Die 50%-Ermäßigung gilt nur für Arbeit aus griechischer Quelle, nicht für ausländisches Einkommen.
Lebenshaltungskosten Mittel Niedrig
Währung EUR EUR
Gesundheitsversorgung Für Besuche gibt es kein Abkommen über gegenseitige öffentliche Gesundheitsversorgung, ausgenommen britische Staatsangehörige mit GHIC oder gültiger EHIC. Wer hier wohnt, ist über die Sozialversicherung oder privat abgesichert, und das Digital Nomad Visa setzt einen privaten Schutz voraus. Wer über den Nomaden- oder Aufenthaltsweg kommt, braucht eine private Krankenversicherung. Besucher deckt das griechische öffentliche System nicht ab. Wer dagegen als Ansässiger gemeldet ist und einzahlt, hat Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung.
Führerschein Für kurze Besuche empfiehlt sich ein International Driving Permit zusätzlich zum heimischen Führerschein. Wer dauerhaft hier lebt, muss einen spanischen Führerschein machen oder den eigenen umschreiben lassen. Neben deinem nationalen Führerschein empfiehlt sich ein International Driving Permit. Für kurze Aufenthalte wird ein britischer Führerschein aber meist ohnehin akzeptiert.

Das Fazit

Für die meisten digitalen Nomaden ist Spanien die sicherere Wahl: die Einkommensschwelle fürs Nomadenvisum liegt niedriger (rund 2.850 Euro im Monat gegenüber etwa 3.500 in Griechenland), das Beckham-Regime kann die Steuer für das passende Profil wirklich deckeln, und Städte wie Valencia oder Sevilla verbinden eine echte Infrastruktur für Fernarbeit mit Mieten unter dem Madrider Niveau. Griechenland punktet beim Lebensgefühl und den Alltagskosten, günstiger sobald du Athen hinter dir lässt, und die Inseln sind schwer zu schlagen, doch die vielzitierte Steuererleichterung von 50 Prozent gilt nicht für Nomaden, die ausländische Kunden abrechnen, also plane die normalen griechischen Sätze ein. Beide nutzen den Euro, lösen nach 183 Tagen die Steuerpflicht aus und verlangen inzwischen, dass du den Antrag vor der Ankunft stellst. Das sind Schätzwerte, also bestätige die aktuelle Einkommensschwelle beim Konsulat und entscheide dann, ob die niedrigere spanische Schwelle und die mögliche Erleichterung schwerer wiegen als das günstigere Alltagsleben und der Reiz der griechischen Inseln.

Wähle Spanien, wenn du eine niedrigere Einkommensschwelle fürs Visum, eine mögliche Steuererleichterung und die Fernarbeitsinfrastruktur der Großstädte willst, mit der Küste stets in Reichweite.

Wähle Griechenland, wenn dir Inselleben und niedrige Alltagskosten mehr bedeuten als Steuervorteile und dein Ferneinkommen die höhere Schwelle von rund 3.500 Euro im Monat überschreitet.

Die vollständigen Leitfäden lesen

In die Praxis umsetzen

← Ländervergleiche